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Biologisches Korrelat zur Empfindung des Geschlechtswesens

Startseite > Neurointersexualität > Studien > 2006: fMRT zur Diagnose bei Transsexualität

2006: fMRT - Sexualneurologisches Aktivierungsmuster entspricht Kerngeschlechtsidentität

BERLIN (gvg). Das Gehirn transsexueller Menschen, die anatomisch männlich sind, sich aber als Frauen fühlen, reagiert nicht typisch männlich auf visuelle erotische Stimuli. In einer Studie mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) zeigt sich eher ein weibliches Aktivierungsmuster.
 

Diese Beobachtung haben Radiologen der Uni Essen gemacht, die in einer Studie 36 Probanden während einer fMRT des Gehirns Filmsequenzen mit erotischem Inhalt vorspielten. Die Studie erfolgte in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatik und sollte klären, ob die fMRT bei Transsexuellen als Diagnosehilfe in Frage kommt, etwa bei der Entscheidung über eine Umwandlungs-Op.

Untersucht wurden je zwölf heterosexuelle Männer und Frauen sowie zwölf Mann-zu-Frau-Transsexuelle, also anatomische Männer, die sich als Frauen fühlen. Wie Dr. Elke Gizewski beim Röntgenkongreß in Berlin betonte, sei bereits aus Voruntersuchungen anderer Gruppen bekannt, daß sich bei Männern und Frauen in der fMRT Unterschiede zeigen, wenn erotische Stimuli präsentiert werden.

So würden bei Männern das limbische System und dort vor allem Regionen im Hypothalamus, in den Mandelkernen und im Inselkortex wesentlich stärker aktiviert. "Diese Vorbefunde konnten wir beim Vergleich der heterosexuellen Männer und Frauen unserer Kohorte bestätigen", sagte Gizewski.

Bei den transsexuellen Männern gab es diese spezifisch männliche Aktivierung des limbischen Systems nicht. Die mit der fMRT erzeugten Bilder entsprachen vielmehr exakt denen der weiblichen Probanden.

Die Radiologen können also das, was die transsexuellen Männer angeben - daß sie sich nämlich "wie im falschen Körper" fühlen - anhand der Aktivierung des Gehirns auf erotische Stimuli bestätigen. Es gibt offenbar ein biologisches Korrelat des subjektiven Befunds.

Quelle: Ärztezeitung vom 30.05.2006

(Leider werden in dieser Studie originär transsexuelle Frauen fälschlicherweise als transsexuelle Männer bezeichnet
 
 (Nicht offizielle Übersetzung)
 
fMRI for diagnosis in transsexuality

BERLIN (gvg). The brain of transsexual people who are anatomically male but feel themselves to be women does not react in a typically male way to visual erotic stimuli. In a study using functional magnetic resonance imaging (fMRI), it shows a rather female activation pattern.

This observation was made by radiologists at the University of Essen, who presented 36 subjects with film sequences containing erotic content during fMRI of the brain. The study was carried out in cooperation with the Psychosomatic Clinic and was intended to clarify whether fMRI could be used as a diagnostic tool in transsexuals, for example when deciding on gender reassignment surgery.

Twelve heterosexual men and women and twelve male‑to‑female transsexuals, that is anatomical males who feel themselves to be women, were examined. As Dr. Elke Gizewski emphasised at the radiology congress in Berlin, previous studies by other groups had already shown differences between men and women in fMRI when erotic stimuli are presented.

In men, the limbic system, and especially regions in the hypothalamus, the amygdala and the insular cortex, are much more strongly activated. ‘We were able to confirm these previous findings when comparing the heterosexual men and women in our cohort,’ said Gizewski.

In the transsexual men, this specifically male activation of the limbic system did not occur. The images obtained with fMRI corresponded exactly to those of the female subjects.

The radiologists can therefore confirm, on the basis of brain activation in response to erotic stimuli, what the transsexual men themselves report – namely that they feel ‘in the wrong body’. There thus appears to be a biological correlate of this subjective finding.
 
 
Sieh an, sieh an. Das was ich immer sage und immer vermutet habe. Da erscheint die Angst-, Hass- und Hetzkampagne von Alice Schwarzer in einem ganz anderen Licht!
 
Mich würde ja einmal brennend interessieren, wie die Ergebnisse wären, wenn man heute eine solche Studie mit wesentlich mehr Probanden wiederholt. Ich wäre sofort dabei und würde mich bereitwillig in die Röhre schieben lassen. Am liebsten würde ich ja hier einen Aufruf starten auf der Suche nach Betroffenen, die ebenfalls mitmachen würden. Leider bin ich nicht Rockefeller und im Zuge der woken Genderideologie werden solche Studien nicht mehr finanziert. Wäre ich Rockefeller, würde ich umgehend eine solche Studie hochziehen und finanzieren.
 
Dr. Elke Gizewski arbeitet heute in der Radiologie der Tirol-Kliniken, die an die Medizinische Universität Innsbruck angeschlossen ist. Ihre Kontaktmail ist: radiologie(at)i-med.ac.at Tel: 050/504-22761
 
 
Angelegt am 15.01.2026
 
Letzte Bearbeitung: 17.03.2026, 22:14

News

 

24.07.25: Verfassungsbeschwerde und Unberührtenklage online

Hier gehts lang. >klick<

 

07.06.25: Komplettes SBGG und weitere Erklärungen online

Wir haben keinerlei Anstrengungen gescheut und das komplette SBGG mit seinen insgesamt 13 Artikeln (nicht nur Artikel 1 der von Google leicht gefunden wird) suchmaschinentauglich online gestellt, in der Hoffnung, daß Google auch den wichtigen Artikel 4 des SBGG findet und auflistet.

 


Neurointersexualität / Neurointersexuelle Körperdiskrepanz (NIBD)
Eine Zusatz-Bezeichnung, die gerne von manchen originär transsexuellen Menschen benutzt wird, um sich von der inflationären Benutzung des Begriffes "Transsexualität", welche durch die genderorientierte Trans*-Community, aber auch durch die Medien getätigt wird, abzugrenzen. NIBD-Betroffene wollen einfach nicht mit anderen Phänomenlagen, die entweder nur ein Lifestyle, Rollenproblem oder sexueller Fetisch sind, verwechselt und/oder in einen Topf geworfen werden. Die Bezeichnung NIBD bezieht sich auf die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Haupt.

 


Neurointersexuality / Neurointersexual Body Discrepancy (NIBD)
An additional term which is often used by originally transsexual people to differentiate themselves from the inflationary use of the term "transsexuality" by the gender-oriented trans* community, but also by the media. NIBD patients simply do not want to be confused and/or lumped together with other phenomena that are either just a lifestyle, role problem or sexual fetish. The term NIBD refers to the scientific work of Dr. Haupt.

 

 

 

 


Transgender - Transidentität
Transgender hadern hauptsächlich mit der sozialen Geschlechterrolle (gender), die ihnen seitens der Gesellschaft und kulturellen Konventionen aufgedrückt wird. Einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen nicht gegeben. Gerne und immer wieder wird, auch von Fachleuten, Transgenderismus mit originärer Transsexualität verwechselt.
Transidente hadern mit ihrer Identität als Mann oder Frau. Dieses Problem ist rein psychisch bedingt, einen körperlichen Leidensdruck, wie ihn originär transsexuelle Menschen (NIBD) verspüren, ist bei ihnen ebenfalls nicht gegeben. Auch hier wird das Phänomen gerne mit originärer Transsexualität verwechselt.

 


Transgender - Transidentity
Transgender people mainly struggle with the social gender role (gender) that is imposed on them by society and cultural conventions. They do not experience the kind of physical distress felt by originally transsexual people (NIBD). Transgenderism is often and repeatedly confused with original transsexuality, even by experts.
Transident people struggle with their identity as a man or a woman. This problem is purely psychological; they do not experience the kind of physical suffering that original transsexual people (NIBD) do. Here too, the phenomenon is often confused with original transsexuality.

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