Larynxreduktionsplastik als zusätzliche Option
Die Entfernung des Adamsapfels - präzise: der bei Männern hervorstehenden obersten Spitze des Schildblatts - zielt ausschließlich auf eine optische Veränderung ab. Nach Öffnung der Haut unmittelbar über dem Adamsapfel wird das Schildblatt abgesägt, der Knorpel geglättet und wieder zugenäht. Stimmbänder und Kehlkopf sollten dabei nicht berührt werden.
Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und kann unter Narkose oder unter Lokalanästhesie durchgeführt werden. Der Einschnitt am Hals erfolgt genau wie bei der Cricothyroidopexie und kann ohne technischen Mehraufwand in eine solche Operation einbezogen werden.
Um die Narbenbildung so gering wie möglich zu halten sollte man in den ersten vier Tagen nach der Operation nicht sprechen, breiige Nahrung zu sich nehmen und den Kehlkopf so wenig wie möglich bewegen. Insbesondere in der ersten Woche nach der Operation ist Schlucken und Sprechen schmerzhaft und es dauert drei bis vier Wochen bis die Schmerzen völlig abgeklungen sind.
Als Spätfolge gibt es eine meist kaum sichtbare Narbe in einer Hautfalte am Hals. Bei etwa 10% der Patientinnen bilden sich allerdings Verwachsungen der äußeren Haut mit den darunterliegenden Schichten, was narbige, kosmetisch ungünstige Verziehungen an der Halshaut, besonders während des Schluckaktes, zur Folge hat. Um dies möglichst zu vermeiden sollten ab etwa einer Woche nach der Operation die Schichten unter der Schnittstelle gegeneinander verschoben werden, indem man den Finger leicht auf die Narbe legt und die Haut vorsichtig auf und ab bewegt.

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Angelegt am: 08.02.2026

