Männerschweiß
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Was den Mann zum Manne macht: Bakterien
Männer riechen anders als Frauen. Das Testosteron, das wichtigste Sexualhormon für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale, wirkt nicht nur nach innen sondern auch nach außen. Denn im Schweiß werden Abbauprodukte des Testosterons ausgeschieden.

Man geht davon aus, dass im apokrinen Schweiß geruchlose Verbindungen enthalten sind, aus denen erst der Duft der herben Männlichkeit freigesetzt werden muss, und zwar durch Bakterien auf der Haut. Sie setzen Androstadienon zu Androstenol um, was nach Sandelholz riecht und im nächsten Schritt über die Zeit zu Androstenon weiterverarbeitet wird. Androstenon allerdings riecht in hoher Konzentration abstoßend und erinnert an stechenden Schweiß oder sogar an Urin.
Frauen haben zwar auch etwas Testosteron im Blut, Männerschweiß enthält aber ca. sechsmal so viel Testosteronverbindungen wie Frauenschweiß.
Übrigens enthält der Achselschweiß neben Wasser und Salz über 250 verschiedene Substanzen, die z. T. nur in Spuren vorkommen und über deren Wirkungsweise erst wenig bekannt ist. Die Testosteron-Abkömmlinge dagegen sind bereits besser untersucht, denn sie kommen im Tierreich als echte Sexuallockstoffe vor: beim Wildschwein.
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Angelegt am: 16.06.24

