Transsexualität-NIBD
Wissenschaft, Veröffentlichungen, Medien & Co => Transsexualität in den Medien => Thema gestartet von: Svenja am 27.Jun 2020, 20:40
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Bin gestern durch Zufall auf 'ne neue Reportage auf Netflix gestoßen. "Disclosure".
https://www.netflix.com/de/title/81284247
Reichlich feministisch angehaucht, dennoch interessant, wie Hollywood das Bild von Transsexualität so geprägt hat. War mir in dem Ausmaß auch nicht bewusst... Besonderer Augenöffner war die Besetzung der TS in "Dog Day Afternoon" (dt. "Hundstage", https://en.wikipedia.org/wiki/Dog_Day_Afternoon ). Sowohl die originale Real-life-Vorlage Elizabeth Eden als auch die ursprünglich vorgesehene Schauspielerin Elizabeth Coffey Williams galten den Produzenten als "zu weiblich", um glaubhaft eine TS verkörpern zu können. Ohne Worte. Da wurde wirklich jahrzehntelang das Bild von uns als Freaks kultiviert.
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nicht nur wurde...
Wenn Du heute schaust, was sich alles so in Fernsehen als "Trans*" anbietet, und am Ende nur irgend eine Version der möglichen Transgender-Optionen ist (von non-binär über queer bis bis genderfluid), die mit Transsexuell in einen Topf geworfen werden, dann hält das weiter an...
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Danke für den Hinweis btw... habe mir die Doku eben auch mal zu Gemüte geführt... die schiere Anzahl reichlich bedenklicher Darstellungen kann einen schon etwas erschlagen leider :(. Dennoch...sehr aufschlussreich und interessant... und auch nett, einige der Darstellerinnen, die ich nur aus entsprechenden Filmen und Serien kenne, mal einfach was erzählen zu sehen.