Transsexualität-NIBD

Wissenschaft, Veröffentlichungen, Medien & Co => Transsexualität in den Medien => Thema gestartet von: Claudia am 04.Apr 2016, 13:36

Titel: Titel:Genderdysphorie, Transsexualität und Behandlungswuensche in der Praxis Vor
Beitrag von: Claudia am 04.Apr 2016, 13:36
https://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_billrothtv&void=3842   


Vortrag

Weitere Informationen

Die Grundlagen der Transsexualität und Genderdysphorie sind nach wie vor unklar. Einen möglichen Hinweis hat die Entdeckung sog. gender-dimorpher Kerne im Hypothalamus geliefert. Diese Kerne haben eine distinkt unterschiedliche Struktur bei Männern, Frauen und Transsexuellen. .....................
Titel: Re: Titel:Genderdysphorie, Transsexualität und Behandlungswuensche in der Praxis Vor
Beitrag von: selfmademan am 04.Apr 2016, 14:28
Das einzige was ich daraus erkenne ist, daß wir TS mit der gewollten neuen Diagnose mit Transgendern und Genderfluits (non-binary gender identities) in einen Topf geworfen werden und dagegen wehre ich mich, massivst. Je mehr man mich vereinnahmen will, desto mehr wehre ich mich dagegen.

Transsexuelle haben mit Transgendern und Genderfluits nichts zu tun.

Und dieses Bild hier:
(http://www.transsexualitaet-nibd.de/images/spektrum_gender.jpg)

ist Hohn und Spott für jeden ehrlich betroffenen Transsexuellen. Denn hier wird die Grundidentität beschrieben und nicht zwangsläufige "Minimalstanteile" durch eine falsche nicht gewollte Pubertät.

Ich jedenfalls finde mich in keinem der rosa-blauen Männeken wieder.
Titel: Re: Titel:Genderdysphorie, Transsexualität und Behandlungswuensche in der Praxis Vor
Beitrag von: Tilly Anna am 04.Apr 2016, 17:31
Nun ja,

Im Titel wurden ja Genderdysphorie und Transsexualität angesprochen.
Und einem Endokrinologen ist es ziemlich Wurst, wer was wie weit für sein Glück braucht.
Zudem muss er die Frage wie das Gesellschaftspolitisch gesehen werden soll nicht klären.

Immerhin, es wurde erkannt dass es viel zu wenig Ärzte mit wirklich Ahnung gibt.
Es wurde erkannt, dass die Medizinische Kenntnis und die Versorgung mangelhaft ist.
Es wurde erkannt, dass in Zukunft massiv Handlungsbedarf besteht.

Die verwendete Terminologie schmeckt mir persönlich auch nicht, aber man sollte immer auch den Sinn der Worte beachten.
Wobei, er leider ein sehr konservatives Konzept vertritt, sehr viel Androcur, nur als Beispiel.

Und was die Hirnforschung noch so alles finden mag? Ob es je wissenschaftliche Beweise für Transsexualität gibt?
Und was wird das für uns bedeuten?

Mit nachdenklichen Grüßen   Tilly Anna